Ein KI-Pilot ist dann hilfreich, wenn er eine konkrete Entscheidung ermöglicht: Lohnt sich der Einsatz für eine bestimmte Aufgabe? Eine pauschale Erfolgs- oder Ausfallquote für ein Produkt beantwortet diese Frage nicht. Frühere unbelegte Prozentangaben in diesem Beitrag haben wir entfernt.
1. Eine Aufgabe auswählen
Starten Sie mit einem klaren Vorgang: etwa eine interne Richtlinie finden, einen Vertragsabschnitt zusammenfassen oder einen E-Mail-Entwurf vorbereiten. Erfassen Sie vorher Bearbeitungszeit und Fehlerquellen. Eine gut formulierte Antwort ist noch kein Beleg für wirtschaftlichen Nutzen.
2. Quellen und Berechtigungen prüfen
Legen Sie fest, welche Unterlagen verwendet werden dürfen. Testen Sie mit mehreren Rollen auch Informationen, die nicht zugänglich sein sollen. Prüfen Sie, wie Änderungen an Berechtigungen synchronisiert werden. Diese Arbeit ist bei jeder KI-Plattform nötig, auch bei Thero.
3. Qualität und Grenzen messen
Nutzen Sie Fragen mit bekannten Antworten und Fragen, für die Ihre Unterlagen keine Antwort enthalten. Bewerten Sie Richtigkeit, nachvollziehbare Quellen und den Umgang mit fehlenden Informationen. Rechnen Sie die Zeit für Nachkontrolle und Korrekturen mit ein. KI kann trotz Quellen falsche Aussagen erzeugen.
4. Gesamtkosten und Nutzung erfassen
Berücksichtigen Sie Einrichtung, Lizenzen, Betrieb und interne Betreuung. Beobachten Sie tatsächliche Nutzung im vereinbarten Pilotzeitraum. Gewonnene Arbeitskapazität ist nicht automatisch eine Senkung Ihrer Ausgaben. Der ROI-Rechner macht Annahmen sichtbar, ersetzt aber keine Messung.
5. Über den nächsten Schritt entscheiden
Definieren Sie vorab Erfolgskriterien und einen Abbruchpunkt. Beheben Sie zunächst erkennbare Daten- oder Einführungsprobleme, bevor Sie aus einem Pilotresultat auf ein ganzes Produkt schließen. Eine Thero-Demo hilft Ihnen, mögliche Aufgaben und Datenquellen für einen solchen Test zu besprechen.
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